Spiele Erste 2015/16 (A-Klasse)

Vorbereitung (Sommer)

TSV Palling – TuS Kienberg 3 : 2

Tore: Martin Bernauer, Sebastian Erber

TSV Altenmarkt – TuS Kienberg 6 : 2

Tore: Martin Bernauer, Steffen Teetz

_______________________________________________________

JUBILÄUMSTURNIER (Vorrunde)

SVL Tacherting – TV Obing 1 : 0

TuS Kienberg – SpVgg Pittenhart 0 : 1

TV Obing – TuS Kienberg 1 : 2

SpVgg Pittenhart – SVL Tacherting 3 : 2

TuS Kienberg – SVL Tacherting 2 : 4

SpVgg Pittenhart – TV Obing 1 : 0

Finaltag

Spiel um Platz 3: TuS Kienberg – TV Obing 1 : 3 i.E.

Finale: SV Linde Tacherting – SpVgg Pittenhart 9 : 8 i.E.

_______________________________________________________

DJK Otting – TuS Kienberg 4:1

Tor: Sebastian Erber

TuS Kienberg – DJK Kammer 4:0

Tore: Maxi Obermair (2), Tobias Lochner, Sebastian Erber

Hinrunde

1. Spieltag: TuS Kienberg – TSV Haag 5 : 3

Tore: Michael Leitner (2), Sebastian Erber, Steffen Teetz

Zum Saisonauftakt in der A-Klasse 3 war der Kreisklassen-Absteiger TSV Haag in Kienberg zu Gast. Nach einer durchwachsenen Vorbereitung durfte man auf die Leistung der Gollasch-Elf gespannt sein. Kienberg versuchte zu Beginn das Heft in die Hand zu nehmen und hatte durch Sebastian Erber nach gut zehn Minuten auch die erste gute Gelegenheit: sein Schlenzer strich aber kanpp am Kreuzeck vorbei. Haag versuchte immer wieder mit langen Bällen vors Kienberger Tor zu kommen. In Minute 13 war dieses Mittel dann das erste mal erfolgreich. Ein weiter Ball von Schweiger wurde auf Jankovic verlängert, der mit den ersten beiden Versuchen am gut parierenden TuS-Keeper Benedikt Berndlmaier scheiterte, beim dritten Versuch den Ball aber dann im Tor unterbrachte – 0:1. Die Kienberger Defensive machte dabei keinen guten Eindruck. Nur fünf Minuten später war der Spielverlauf dann komplett auf den Kopf gestellt. Severin Schweiger versenkte einen Schuss aus gut 25 Metern unhaltbar im Kienberger Tor – 0:2. Haag zog sich im Anschluss weit zurück, doch die geschockten Kienberger fanden keinen wirkliche Zugriff auf die Partie. Die Bemühung war dem TuS nicht abzusprechen, zählbares kam aber nicht zustande. Es dauerte bis zur 39. Minute, als Sebastian Erber über linke in den Sechzehner eindrang und denn Ball ins lange Eck zum 1:2-Anschlusstreffer schlenzte. Der TuS nun wie ausgewechselt. Nur drei Minuten später wurde Neuzugang Steffen Teetz im Strafraum von den Beinen geholt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Kapitän Michael Leitner souverän zum Ausgleich (42.). Kurz nach dem Wiederanpfiff schoss Leitner den TuS sogar in Führung. Nach einem schönen Steilpass von Rainer Grafetstetter, steuerte Leitner alleine auf TSV-Torwart Käfferlein zu und lies diesem mit seinem platzierten Schuss ins rechte untere Eck keine Abwehrchance zum 3:2. Das Spiel war binnen vier Minuten gedreht worden. Vor der Pause hatte der TuS durch Grafetstetter und Teetz sogar noch Chancen für eine höhere Führung.

Nach der Halbzeit flachte das Spiel etwas ab. Haag versuchte weiterhin mit hohen Bällen zum Erfolg zu kommen. Kienberg versuchte das Ergebnis zu halten. Chancen waren bis zur 70. Minute kaum vorhanden. Nach einem Angriff über links gelang der Ball zu Toni Friedlhuber der aus halblinker Position den Abschluss suchte. Sein Schuss wurde von Haags Erik Svistum unhaltbar ins eigene Tor zum 4:2 für den TuS abgefälscht. Das Spiel schien nun entschieden. Jedoch kamen die Gäste durch Gherog Cantea nochmal auf 4:3 heran. Einen Schuss von der linken Seite konnte Berndlmaier abwehren. Der Ball fiel jedoch dem völlig frei stehenden Cantea vor die Füße, der aus 5 Metern nur noch einschieben brauchte (81.). Die Partie wurde dadurch nochmal spannend. Lediglich hielt die Spannung nur noch für vier Minuten, denn in der 85. Minute konnte Steffen Teetz ein Solo zum 5:3-Endstand verwerten. Am Ende ein verdienter Sieg für den TuS in einer schwachen Partie.

2. Spieltag: TSV Altenmarkt II – TuS Kienberg 0 : 3

Tore: Steffen Teetz, Rainer Grafetstetter, Sebastian Erber

Eine starke Leistung zeigte der TuS am Freitagabend im Derby bei der Reserve des TSV Altenmarkt. Im Duell mit dem letztjährigen Vizemeister der A-Klasse 6 begann der TuS abwartend und agierte zu Beginn mit einer kompakten Defensive. Beide Teams waren darauf bedacht keine Fehler zu machen. Nach etwa 15 Minuten unterlif Peter Ober jedoch ein solcher, als er den Ball direkt in die Füße des Altenmarkters Danijel Kovac spielte, der aus 16 Metern aber übers Tor zielte. Es blieb die einzige Chance für den TSV in Durchgang eins. Fortan spielte der TuS immer wieder schnell über seine beiden Flügelflitzer Maxi Obermair und Steffen Teetz nach vorne und kam dabei immer wieder zu guten Torchancen. Lediglich im Abschluss fehlte die nötige konsequenz. Diese hatte Steffen Teetz aber dann in Minute 29. Nach einem Solo drang er von links in den Strafraum ein und verwandelte unhaltbar ins linke untere Eck zum 1:0 für den TuS. Knapp zehn Minuten später erhöhte dann Rainer Grafetstetter zum 2:0. Nach einer Ecke konnte der Ball von den Altenmarktern nicht geklärt werden und so konnte Grafetstetter im Fallen aus gut 11 Metern in lange Eck einnetzen (42.). Bis zur Halbzeit passierte dann nichts mehr.

Die zweite Halbzeit begann dann mit einer Riesenchance für den TuS. Kurz nach Wiederbeginn gelang der Ball auf die linke Seite zu Maxi Obermair, der seinen Gegenspieler stark umspielte, den Ball aber frei vor TSV-Torwart Weinberger aus 10 Metern auf die Latte zimmerte. Das hätte die Vorentscheidung sein müssen. Der TuS ließ sich dadurch aber nicht beirren und spielte in der Folgezeit weiter nach vorne. Dies wurde dann in der 54. Minute durch Sebastian Erber belohnt. Nach einem Angriff über die rechte Seite, konnte Erber aus spitzem Winkel zum 3:0 abschließen. Altenmarkt fand das ganze Spiel über kein Mittel gegen die Kompakte Abwehr um Rainer Grafetstetter und war so lediglich bei Standards gefährlich. So hatte der TuS Glück, als Dominik Staller nach einer Ecke den Ball aus drei Metern kanpp am Tor vorbei drückte (65.). Von Altenmarkt kam im Anschluss an diese Szene nichts zählbares mehr auf das Tor von Martin Goth. Der TuS hatte hingegen durch Sebastian Erber, Maxi Obermaier und Steffen Teetz drei Großchancen um das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Es fehlte jedoch die letzte Konsequenz oder es Stand der Torwart im Weg. Nichts desto trotz ein hoch verdienter Sieg für die Gollasch-Truppe nach einer Mannschaftlich überzeugenden Leistung.

3. Spieltag: SV Schonstett – TuS Kienberg 1 : 0

Im dritten Saisonspiel setzte es für den TuS die erste Saisonniederlage. Bei hochsommerlichen Temperaturen und schwerem geläuf, bot sich Martin Bernauer nach zwei Minuten die erste Chance. Sein Schuss aus spitzem Winkel verfehlte das Tor jedoch knapp. Schonstett war nach fünf Minuten das erste mal gefährlich eine Flanke von rechts setzte der Mitgelaufene Stürmer jedoch über das Tor. Besser machte es dann zwei Minuten später Philipp Hofmann. Nach einem Stellungsfehler der Kienberger Defensive tauchte er alleine vor Torwart Martin Goth auf und schob sicher zum 1:0 für den SVS ein (7.). In der Folge wusste Schonstett den TuS unter druck zu setzten und ihn immer wieder zu Abspielfehlern zu zwingen. Zählbares sprang dabei für Schonstett nicht mehr heraus.

In Durchgang zwei zeigte sich der TuS gebessert und konnte sich einen Feldvorteil erarbeiten. Nennenswerte Torchancen gab es jedoch nicht. Schonstett nutzte die sich bietenden Räume um mit Kontern für Entlastung zu sorgen. Diese wurden aber teilweise schwach zu Ende gespielt. So blieb es in einer Niveauarmen A-Klassen-Partie beim 1:0 für Schonstett. Für den TuS gilt es, diese schwache Partie schnell abzuhaken und gegen Edling wieder guten Fußball zu zeigen.

4. Spieltag: TuS Kienberg – DJK SV Edling II 2 : 1

Tore: Michael Leitner, Sebastian Erber

Nach der Pleite in Schonstett fand die Gollasch-Elf zu Hause gegen die Kreisliga-Reserve aus Edling wieder zurück in die Erfolgsspur. Gegen die technisch versierte Gastmannschaft tat sich der TuS oft schwer in sein Spiel zu finden. Zumal die sich bietenden Chancen nicht konsequent genutzt wurden. Schüsse von Maxi Obermair und Lukas Mösmang konnte Edlings Keeper Philipp Wedershoven parieren aber auch Christoph Maier konnte den Ball nach einer Ecke aus drei Metern nicht im Tor unterbringen. In der 26. Minute war es dann aber Kapitän Michael Leitner der mit einem Schuss aus gut 25 Metern ins rechte Kreuzeck traf und den TuS damit mit 1:0 in Führung brachte – marke Traumtor. Edling versuchte noch vor der Halbzeit den Ausgleich zu erzielen. Die beste Möglichkeit dazu hatte Tobias Michel per Kopf kurz vor der Pause. TuS-Keeper Patrick Berndlmaier konnte den Ball jedoch über die Latte lenken.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit erhöhte Edling den Druck und erzielte in Minute 58 den Ausgleich. Nach einer Ecke war Tobias Michel vor Torwart Berndlmaier am Ball und drückte diesen per Schulter zum 1:1 in die Maschen. Der Treffer zeigte Wirkung beim TuS, der in der Folgezeit leicht verunsichert war. Edling konnte daraus aber kein Kapital schlagen. So flachte die Partie mit zunehmender Dauer etwas ab. Bis zur 75. Minute waren von beiden Mannschaften kaum Chancen zu sehen. Dann wurde es aber knifflig: Nach einem Freistoß von links köpfte Rainer Grafetstetter den Ball an die Unterkante der Latte von wo aus der Ball vermeintlich hinter die Linie sprang. Der gute Schiedsrichter Robert Mußner entschied jedoch auf kein Tor. So dauerte es bis zur 86. Minute bis Sebastian Erber ein schönes Zuspiel aus dem Zentrum zum 2:1-Siegtreffer für die Gollasch-Elf verwertete. Edling warf in den verbleibenden Minuten noch mal alles nach vorne, letztendlich kam dabei aber nichts zwingendes mehr zu Stande. Der TuS hält durch diesen Sieg den Anschluss an die Spitze und geht mit positiver Stimmung in das Derby gegen Obing am kommenden Samstag!

5. Spieltag: TV 1909 Obing – TuS Kienberg 1 : 1

Tor: Lukas Mösmang

Nach mehr als drei Jahren trafen der TV Obing und der TuS wieder in einem Pflichtspiel aufeinander. Vor gut 130 Zuschauern am Obinger Sportplatz entwickelte sich eine ausgeglichene Partie auf durchschnittlichem Niveau. Beide Mannschaften versuchten eigene Fehler zu vermeiden. Der TVO nutzte das mittel der weiten Bälle, der TuS versuchte – zu unentschlossen – über die Flügel zum Erfolg zu kommen. Gefährliche Strafraumszenen waren demnach kaum vorhanden. Nach etwa einer halben Stunde hatte dann aber Obings Gerald Dobler die Führung auf dem Fuß. Sein Abschluss aus halb linker Position strich knapp am langen Pfosten vorbei. In Minute 42 Machte er es dann besser. Nach einem Freistoß für den TuS am Obinger Strafraum kam der Ball zu Dobler der an der Mittellinie nicht entschlossen genug Attackiert wurde und so alleine vor TuS Torwart Berndlmaier zum 1:0 abschließen konnte. Dies war zugleich der Halbzeitstand.

In Durchgang zwei versuchte der TuS den Ausgleich zu erzielen. Steffen Teetz brachte den Ball nach einem schönen Solo jedoch nicht im Tor unter (52.). Spielerisch klappte beim TuS an diesem Tag nicht viel und so musste ein Tor der Marke „Tor des Jahres“ zum Ausgleich verhelfen. Bei einer der selten vorgetragenen Kombinationen über die Flügel landete der Ball auf der rechten Außenbahn bei Lukas Mösmang. Dieser wollte den Ball direkt in den Strafraum Flanken, traf ihn jedoch nicht richtig. Aus der verunglückten Flanke wurde eine gefährliche Bogenlampe die sich im langen Eck hinter Obings Schlussmann Marstaller ins Tor senkte – 1:1 (55.). Im Anschluss an den Treffer hatte Maxi Obermair alleine vor Marstaller dann sogar die Riesenchance zur Führung: Nach schönem Zuspiel von Michael Leitner scheiterte er aber aus kurzer Distanz an Marstaller. Die restliche Spielzeit war geprägt von vielen Fehlpässen und Fouls, sodass sich für beide Teams keine nennenswerten Chancen ergaben und es am Ende bei einem gerechten 1:1 blieb.

6. Spieltag: TuS Kienberg – SC Rechtmehring 1 : 3

Tor: Maxi Obermair

Die zweite Saisonniederlage musste der TuS an diesem Wochenende einstecken. Im Spitzenspiel gegen Rechtmehring zeigte man sich zwar etwas verbessert als eine Woche zuvor in Obing aber trotzdem war die Leistung der TuS-Kicker mangelhaft. Beinahe wäre dem TuS ein Traumstart gelungen. Rechtmehring hatte Anstoß und wurde von Sebastian Erber sofort unter Druck gesetzt, sodass Erber den Ball erobern konnte und nach wenigen Sekunden allein vor SCR-Keeper Wagner stand. Dieser konnte im letzten Augenblick einen frühen Rückstand der Gäste verhindern. Das Spiel nahm im Anschluss einen verhaltenen Verlauf. Es dauerte bis zur 25. Minute als der TuS durch einen sehenswerten Freistoßtreffer von Maxi Obermair in Führung. In der Folge zog sich der TuS zurück und Rechtmehring kam besser in die Partie. Kurz vor der Pause war dann Liga-Toptorjäger Thomas Brandl nach einem Patzer von TuS-Keeper Patrick Berndlmaier zur Stelle und bugsierte einen weiten Einwurf per Kopf zum 1:1 ins Tor (41.). Nur drei Minuten später bot sich Rechtmehring dann die Riesenchance zur Führung. Ein unnötiges Foul von Alex Erber an Brandl im Strafraum hatte einen Elfmeter zur Folge. Berndlmaier bügelte seinen Fehler wieder aus, als er den halbhoch getretenen Elfer von Matthias Vital aus dem rechten Eck fischte (44.).

In Halbzeit zwei kam auf beiden Seiten wenig zu Stande, wobei Rechtmehring über die Flügel zur ein oder anderen Torraumszene kam. Aus so einem Angriff resultierte letztlich auch der Führungstreffer der Gäste. Nach Flanke von der rechten Seite stand Alexander Bernhard nach mehreren verunglückten Klärungsversuchen der TuS-Defensive richtig und vollstreckte aus gut 5 metern zur Führung (59.). Der TuS versuchte sich zurück ins Spiel zu kämpfen, wobei die Bemühungen ohne Erfolg blieben. So gelang Rechtmehring in Person von Josef Wagenstetter in der 80. Minute die Vorentscheidung. Nach einer Ecke war er schneller als zwei TuS-Verteidiger und konnte so den Ball zum 3:1-Siegtreffer über die Linie spitzeln. Rechtmehring spielte die Partie dann abgeklärt zu Ende und feierte so einen verdienten Sieg im Spitzenspiel. Für den TuS geht es am kommenden Samstag mit dem Derby in Schnaitsee weiter.

7. Spieltag: TSV Schnaitsee – TuS Kienberg 1 : 0

Im Derby gegen den Tabellennachbarn Schnaitsee musste Coach Gollasch seine Startelf wieder einmal im Vegleich zur Vorwoche auf mehreren Positionen verändern. Nach den schwachen Leistungen gegen Obing und Rechtmehring sollte in Schnaitsee wieder eine bessere Leistung gezeigt werden. Die Einstellung der Gollasch-Elf stimmte, spielerisch lief jedoch wenig zusammen. So begann die Partie auf beiden Seiten sehr schleppend. Gefährlich wurde es lediglich nach Standards. Die beste Chance bot sich dabei Schnaitsees Dominik Schederecker. Seinen Schlenzer aus 20 Metern konnte TuS-Keeper Berndlmaier aber parieren (20.). Bis zum Pausenpfiff zeigten beide Teams gutes Engagement ohne jedoch Torgefahr auszutrahlen.

Schnaitsee kam besser aus der Partie und erspielte sich Feldvorteile. Torchancen blieben jedoch weiterhin aus. Für den TuS bot sich in der 62. Minute eine Chance durch Toni Friedlhuber, der den Ball aus 16 Metern knapp neben das Tor setzte. Kurze Zeit später musste Moritz Leitner nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz (70.). Für Schnaitsee boten sich somit mehr Räume und ein Übergewicht im Mittelfeld. Nach einem Freistoß erzielte Schnaitsee dann den entscheidenden Treffer. Nach meheren verunglückten Abwehrversuchen des TuS fiel der Ball Thomas Ziegler vor die Füße, der aus 6 Metern zum 1:0 vollstreckte (81.). Glück hatte Schnaitsee dann kurz vor Schluss als Daniel Gollasch im Sechzehner gelegt wurde und alle auf den Elfmeterpfiff warteten. Zur Überraschung aller ließ Schiedsrichter Bürger die Partie aber weiterlaufen. So blieb es am Ende beim 1:0 für den TSV, der damit in der Tabelle am TuS vorbeiziehen konnte. Für den TuS gilt es nächste Woche im Heimspiel gegen Ramerberg II nach zwei Niederlagen in Folge wieder zu Punkten.

8. Spieltag: TuS Kienberg – SV Ramerberg II 6 : 2

Tore: Steffen Teetz (2), Maxi Obermair (2), Michael Leitner, Seppi Hausberger

Nach drei sieglosen Spielen konnte die Gollasche-Elf endlich wieder einen Dreier einfahren. Nach den sehr durchwachsenen Leistungen in den vergangenen Wochen war das Spiel gegen die Kreisklassen-Reserve aus Ramerberg deutlich besser. Der TuS begann vom Anpfiff weg sehr engagiert und setzte Ramerberg mit seinem Pressing unter Druck. Bereits nach fünf Minuten zeigte dieses taktische Mittel den ersten Erfolg. Steffen Teetz konnte aus kurzer Distanz zum 1:0 für den TuS einschieben. Nur drei Minuten später war es Maxi Obermair, der nach einem Lochpass allein vor Gästekeeper Eder keine Probleme hatte den Ball zum 2:0 im Tor unterzubringen (8.). Nach diesem Blitzstart verflachte die Partie. Der TuS war überlegen, konnte aus den sich bietenden Chacne aber kein Kapital schlagen. Es dauerte bis zur 42. Minute ehe der TuS in Person von Steffen Teetz durch einen Foulelfmeter zur 3:0 Pausenführung erhöhen konnte. Maxi Obermair wurde im Strafraum umgerannt und der gute Schiedsrichter Dominik Fischberger zeigte folgerichtig auf den Punkt.

Halbzeit zwei begann wieder etwas Schwungvoller, auch weil die Gäste nun besser ins Spiel fanden. Zwingende Torchancen sprangen dabei jedoch nicht heraus. So konnte der TuS in der 58. Minute die Voreintscheidung herbeiführen. Kapitän Michael Leitner verwertete ein Zuspiel von Sebastian Erber zum 4:0. In der Folge boten sich dem TuS noch einige Chancen um das Ergebnis in die Höhe zu schrauben, Sebastian Erber und Daniel Gollasch hatten an diesem Tag jedoch kein Glück im Abschluss. In der 72. Minute konnte dann Ramerberg jubeln. Nach einem unnötigen Foulspiel von Benedikt Berndlmaier auf der linken Außenbahn, verwandelte Christian Struß den fälligen Freistoß direkt zum 4:1. TuS-Keeper Berndlmaier gab dabei keine gute Figur ab. Die Gollasch-Elf reagierte darauf aber Prompt: Maxi Obermair drang über links in den Strafraum ein und stellte per Sehenswertem Lupfer auf 5:1 (74.). Danach war Ramerberg wieder an der Reihe. Ein halbhoher Ball sprang Toni Friedlhuber im Strafraum unglücklich an die Hand. Den fälligen Elfmeter verwandelte Michael Wagner mit etwas Glück zum 5:2 (76.). Den Schlusspunkt dieser Torreichen Begegnung durfte dann der eingewechselte Seppi Hausberger mit seinem ersten Tor in der Ersten setzten. Sein Schuss aus gut 16 Metern ins kurze Eck fand unter Mithilfe von Eder den Weg ins Tor zum 6:2 Endstand (83.). Ein verdieneter Sieg für den TuS, der über weite Strecken der Partie eine deutliche Leistungssteigerung zu den Vorwochen zeigte. Gegen Albaching gilt es diesen postitven Trend nun zu bestätigen!

9. Spieltag: SV Albaching – TuS Kienberg 1 : 2

Tore: Sebastian Erber, Maxi Obermair

Das Duell gegen den SV Albaching konnte die Gollasch-Elf für sich entscheiden und sich somit im oberen Tabellendrittel festsetzen. Die Partie begann auf beiden Seiten flott, brachte jedoch auf beiden Seiten keine Torchancen. Das erste mal gefährlich vor dem Kienberger Tor wurde es nach 18 Minuten als Matthias Bareuther am Sechzehner zum Schuss ansetzte, diesen aber weit übers Tor drosch. Vier Minuten später hatte Steffen Teetz auf der Gegenseite die Führung auf dem Fuß. Seinen platzierten Schuss aus 16 Metern konnte Albachings Torwart Andreas Heinz im letzten Moment noch parieren. In Minute 31 erzielte Albaching dann den ersten Treffer des Tages. Matthias Bareuther lies an der Strafraumgrenze beide TuS-Innenverteidiger aussteigen und vollendete anschließend trocken ins lange Eck zum 1:0 für die Hausherren. Dem TuS setzte dieser Gegentreffer deutlich zu, ungenauigkeiten im Passspiel und Unkonzentriertheiten bei der Ballannahme häuften sich. Durch die geringe Laufbereitschaft konnten keine Chancen kreirt werden. So war es ein Standard der zum Ausgleich führte. Ein Freistoß aus dem Halbfeld konnte von Albaching nicht geklärt werden, sodass der Ball zu Sebastian Erber kam, der aus sieben Metern frei vor dem Tor zum 1:1 vollstreckte (43.). Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Pause.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit zeigte sich der TuS dann deutlich verbessert. Durch gutes Pressing wurde die Hintermannschaft der Gastgeber zu fehlern gezwungen, was dem TuS in dieser Phase des Spiels eine deutliche Feldüberlegenheit brachte. In der 56. Minute zahlte sich dies dann in Form eines Treffers aus. Maxi Obermair wurde von Steffen Teetz bedient und vollendete allein vor Torwart Heinz zum 2:1 für den TuS. Der TuS blieb weiter am Drücker und wollte die Vorentscheidung. Vier Minuten nach der Führung bot sich dafür die Beste Chance. Einen Freistoß von der Strafraumgrenze, getreten durch Maxi Obermair, konnte Heinz mit den Fingerspitzen gerade noch an die Latte lenken (60.). Nur kurze Zeit später die nächste Gelgenheit. Obermair umspielte Heinz im Strafraum, fand im Zentrum jedoch keinen Abnehmer für seine Hereingabe. In der Folge zog sich der TuS dann immer mehr zurück und das Spiel wurde von vielen Foulspielen immer wieder unterbrochen. Albaching kam dabei wieder besser in die Partie und war meist bei Standards gefährlich. Nach einer Ecke war Christian Bareuther per Kopf zur Stelle, TuS-Keeper Berndlmaier konnte den Ball auf der Linie aber parieren (76.). Nur zwei Minuten später bot sich Matthias Bareuther dann die größte Chance zum Ausgleich, als er aus halblinker Position das lange Eck anvisierte, der Ball jedoch vom Pfosten zurück ins Feld sprang. Von der Gollasch-Elf war in dieser Phase wenig zu sehen. Erst nach der Gelb-Roten Karte für Albachings Thomas Lindner in der 87. Minute boten sich dem TuS nochmal zwei Großchancen. In der 89. Minute lief Christoph Maier alleine aufs Tor, zielte beim Abschluss aber neben das Tor. Eine Minute später bot sich Maier nochmal die selbe Gelgenheit, diesmal steckte er auf den startenden Tobias Lochner durch der jedoch vom Schiedsrichter wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung zurück gepfiffen wurde. So blieb es am Ende bei einem verdienten 2:1-Sieg für den TuS.

10. Spieltag: TuS Kienberg – FC Grünthal II 3 : 0

Tore: Michael Leitner, Sebastian Erber, Maxi Obermair

11. Spieltag: TSV Soyen – TuS Kienberg 0 : 0

Mit einem Punkt kehrte die Gollasch-Elf vom Spiel in Soyen zurück und verteidigte damit den dritten Tabellenplatz. Auf schwerem Geläuf begannen beide Mannschaften zurückhaltend. Der TuS konnte sich von beginn an jedoch ein leichtes Übergewicht erarbeiten und hatte dadurch das Spiel unter Kontrolle. Chancen boten sich dabei aber kaum, da der berühmte letzte Pass meist nicht den Mitspieler fand. So entstanden die besten Szenen in durchgang eins aus Einzelaktionen heraus. Maxi Obermair zielte aus aussichtsreicher Position weit neben das Tor (25.) und Sebastian Erbers Treffer wurde vom Schiedsrichter wegen einer vermeintlichen Abseitspostion aberkannt (30.). Soyen zeigte sich hauptsächlich durch Konter gefährlich, welche aber zu keiner nennenswerten Chance in Halbzeit eins führten.

Zu Beginn von Halbzeit zwei versuchte der TuS weiter auf die Führung zu spielen, gab das Spiel durch eigene Unkonzentriertheiten aber immer mehr aus der Hand. Soyen kam so zu mehr Kontern. Nach einer Ecke wäre dann beinahe die Führung für die Gastgeber gefallen. Einen Kopfball aus fünf Metern konnte Gollasch aber im letzten Moment noch von der Linie klären (65.). Nur zehn Minuten später jubelte Soyen dann über die Führung, doch nach einem klaren Foul an TuS-Keeper Berndlmaier wurde der Treffer zurecht aberkannt (75.). In der Folgezeit waren beide Mannschaften bemüht ohne dabei Gefährlich zu werden. So blieb es beim Torlosen unentschieden in einer durchschnittlichen Partie. Für die Gollasch-Elf gilt es nun die Partie schnell abhaken und die Blicke auf das wichtige Heim-Derby in zwei Wochen gegen Pittenhart zu legen um dort erfolgreich zu sein.

12. Spieltag: TuS Kienberg – SpVgg Pittenhart 3 : 2

Tore: Maxi Obermair (2), Michael Leitner

Nach mehr als vier Jahren war unser Patenverein aus Pittenhart wieder zu einem Pflichtspiel-Derby in Kienberg zu Gast. Unter Flutlicht und vor einer stattlichen Kulisse von 230 Zuschauern entwickelte sich ein von beiden Mannschaften hart geführtes Derby. Der TuS erwischte dabei einen Traumstart. Bereits nach einer Minute wurde Sebastian Erber knapp vor dem Strafraum unsanft von den Beinen geholt. Den fälligen Freistoß aus halblinker Position verwandelte er mit einem strammen Schuss an der Mauer vorbei zum 1:0 (1.). Die Heimelf war gut im Spiel und Pittenhart zeigte sich deutlich verunsichert vom frühen Gegentor. Nur fünf Minuten später jubelte der TuS bereits über den zweiten Treffer, doch das Tor von Maxi Obermair wurde wegen eines vermeintlichen Handspiels nicht gegeben. Ein paar Zeigerumdrehungen später jubelte dann die Spielvereinigung. Nach einem Freistoß an der Mittellinie konnte die Kienberger Hintermannschaft den Ball nicht klären, sodass Florian Stöckelhuber aus spitzem Winkel zum 1:1 ausgleichen konnte (10.). Kienberg kurz geschockt aber nur sechs Minuten später mit der passenden Antwort. Bei einem Abschlag schoss Pittenharts Keeper Josef Reithmeier Steffen Teetz den Ball an den Kopf, von wo aus er zu Michael Leitner prallte, der aus fünf Metern nur noch zum 2:1 einschieben brauchte (16.). Pittenhart reklamierte auf Abseits, doch der Treffer zählte. Die Partie wurde nun ruppiger. An der Seitenauslinie holte Sebastian Erber Pittenharts Philipp Linner von hinten von den Beinen und sah dafür zurecht Gelb. Mit der nächsten Aktion konnte der TuS dann seine Führung ausbauen. Ein weiter Ball in die Spitze wurde von der SpVgg-Defensive unterlaufen und so konnte Michael Leitner allein auf das Tor zulaufen, wo er den mitgeeilten Maxi Obermair bediente der eiskalt zum 3:1 vollstreckte (28.). Kurz darauf zeigte sich das Spiel wieder von seiner unschönen Seite. Erst wurde Helmut Frisch unsanft von den Beinen geholt und nur wenige Sekunden später streckte Pittenharts Franz Bichler Steffen Teetz mit gestreckten Beinen übel nieder. Ein Rotwürdiges Foul für das Bichler nicht mal gelb sah. Vor dem Pausenpfiff hätte der TuS seine Führung dann noch ausbauen müssen, aber Sebastian Erber sah bei seinem Abschluss den völlig freistehenden Michael Leitner vor dem Tor nicht (40.). Mit dieser verdienten Führung für den TuS ging es dann in die Kabinen.

Durchgang zwei bot dann nochmals alles was man bei einem Derby sehen will oder auch nicht. So begann Halbzeit zwei mit einer Schrecksekunde für Pittenhart. Direkt nach dem Anstoß gingen SpVgg-Kapitän Markus Hacker und Kienbergs Martin Bernauer zum Ball, dabei verletzte sich Hacker am Fuß, sodass er die Partie nicht beenden konnte. Bernauer sah dafür die gelbe Karte. Pittenhart war kurz geschockt, kam dann aber deutlich besser ins Spiel, jedoch ohne die nötige Durchschlagskraft vor dem Tor. Der TuS hatte im zweiten Durchgang keinerlei Zugriff mehr auf die Partie und machte sich durch unnötige Fouls das Leben selbst schwer. So auch in der 68. Minute als der agile Linner 20 Meter vor dem Tor gefoult wurde. Den fälligen Freistoß schoss Linner durch die Mauer, von wo aus der Ball leicht abgefälscht zum 3:2 ins Tor flog. Pittenhart drückte nun auf den Ausgleich und erspielte sich auch die nötigen Chancen dazu. Zuerst scheiterte Stöckelhuber nach einer hereingabe von Florian Neubauer am Lattenkreuz (78.) und kurz vor Schluss vergab Markus Winkler nach einer Ecke freistehend die Riesenchance zum Ausgleich per Kopf kläglich (88.). Der TuS kam dann noch zu einem Konter über die rechte Seite. Sebastian Erber scheiterte jedoch mit seinem Schuss an Reithmeier (90.). Kurz danach war dann Schluss und der TuS konnte sich über den Derby-Dreier freuen. Aufgrund der zweiten Halbzeit wäre ein Punkt für die SpVgg verdient gewesen, das eigene unvermögen im Torabschluss stand diesem jedoch im Weg. Der TuS rangiert durch den Sieg nun vorübergehend auf Position zwei. Am nächsten Wochenende ist die Gollasch-Elf spielfrei, ehe es in 14 Tagen zum letzten Spiel in diesem Kalenderjahr nach Haag geht.

13. Spieltag: spielfrei

Vorbereitung (Winter)

TuS Kienberg – TSV Stein/ St. Georgen 7:2

Tore: Daniel Gollasch (2), Michael Leitner (2), Alex Erber, Sebastian Erber, Steffen Teetz

Rückrunde

14. Spieltag: TSV Haag – TuS Kienberg 1 : 3

Tore: Benedikt Berndlmaier, Christoph Maier, Eigentor

Zum Rückrundenauftakt musste die Gollasch-Elf zum Tabellenschlusslicht nach Haag. Auf dem Nebenplatz des TSV sahen die Zuschauer nicht gerade ein Spiel für’s Auge. Der TuS versuchte von Beginn an seiner Favoritenrolle gerecht zu werden, tat sich aber sehr schwer in die Partie zu kommen. Haag setzte auf die Defensive und versuchte mit weiten Bällen die Offensive ins Spiel zu bringen. Die TuS-Defensive konnte dies aber gut unterbinden. Auf der Gegenseite spielte sich der TuS des öfteren gut vor das Haager Tor, die Chancenverwertung war jedoch kläglich. Scheiterte Helmut Frisch mit seinem Kopfball noch am guten TSV-Keeper Käfferlein (10.), so vergaben Michael Leitner und Steffen Teetz aus aussichtsreicher Position zu leichtfertig. So kam es wie es kommen musste. Haag bis dahin noch nicht erwähnenswert vor dem Tor des TuS, erhielt an der Straufraumgrenze einen Freistoß zugesprochen. Diesen schlenzte Mario Millgrammer sehenswert in den Winkel zur Führung für die Hausherren – 1:0 (18.). Der TuS erhöhte nun wieder den Druck und hatte in Person von Christoph Maier die größte Chance zum Ausgleich. Nach einer Ecke setzte er den Ball freistehend aus vier Metern über das Tor (30.). So dauerte es bis zur 36. Minute ehe der verdiente Ausgleich fiel. Nach einem Durcheinander im Haager Strafraum, schaltete der mit aufgerückte TuS-Verteidiger Benedikt Berndlmaier am schnellsten und bugsierte den Ball aus drei Metern über die Linie zum 1:1. Kurz darauf hatte Haag jedoch wieder die Chance zur Führung. Wieder ein Freistoß, wieder hieß der Schütze Mario Millgrammer. Seinen Schuss aus 25 Metern konnte TuS-Torwart Patrick Berndlmaier mit den Fingerspitzen noch zur Ecke abwehren (40.). So blieb es beim unentschieden zur Halbzeitpause.

In Durchgang zwei startete der TuS dann furios. Lukas Mößmang und Steffen Teetz scheiterten direkt nach Wiederanpfiff an Käfferlein. Haag fand in dieser Phase kein Mittel um die Kienberger vom eigenen Tor fern zu halten und so war es eine Frage der Zeit bis die Führung für den TuS fallen musste. Martin Bernauer mit einem Kopfball an den Pfosten (55.) und Michael Leitner per Freistoß (59.) hatten dabei beste Gelegenheiten. In Minute 76 war es dann endlich so weit. Nach einer Ecke von Martin Bernauer war es Christoph Maier der am zweiten Pfosten zur verdienten Führung einköpfte. Haag versuchte in der Folge vergeblich den Ausgleich zu erzielen, kam aber an der TuS-Defensive nicht vorbei. So konnte der TuS unter Mithilfe von TSV-Torwart Käfferlein in Minute 86 den Deckel drauf machen. Nach einer Ecke von Martin Bernauer, faustete Käfferleich den Ball ins eigene Tor – 1:3. Das Spiel war nun entschieden und so kam A-Junior Vincent Schmidhuber noch zu seinem Debüt in der Kienberger Ersten. Für die Kienberger geht es nun am nächsten Wochenende im Derby gegen die Reserve des TSV Altenmarkt um wichtige Punkte im Kampf um die vorderen Plätze.

16. Spieltag: TuS Kienberg – SV Schnonstett 4 : 1

Tore: Steffen Teetz (2), Christoph Maier, Michael Leitner

Zum Topspiel der A-Klasse 3 empfing der TuS (Platz 3) am Ostermontag den Spitzenreiter aus Schonstett. Es war auch das Spiel der besten Heimmannschaft gegen die beste Auswärtsmannschaft der Liga. Für den TuS stand viel auf dem Spiel, wollte man den Kampf um die vorderen Plätze weiterhin spannend halten. Dementsprechend fulminant begann der TuS auch dieses Spiel. Bereits nach wenigen Minuten sorgte Steffen Teetz für die erste Großchance, er scheiterte mit seinem Schuss jedoch an SVS-Keeper Sergej Aselbor. Nur kurz darauf vergaben der agile Thomas Holzner und Christoph Maier jeweils per Kopf aussichtsreiche Gelegenheiten. Maier machte es in der 12. Minute bei seiner zweiten Möglichkeit besser. Nach einer Flanke von der rechten Seite köpfte er zur verdienten Führung. Schnonstett bis dahin noch überhaupt nicht in der Partie musste nur zwei Minuten später das 2:0 hinnehmen. Lukas Mösmang schickte Thomas Holzner steil in den Strafraum, wo er von Schonstetts Christoph Obermaier Elfmeterwürdig umgecheckt wurde. Kapitän Michael Leitner verwandelte sicher zur 2:0-Führung (14.). Der TuS steckte weiter nicht auf und erspielte sich noch eine Reihe guter Chancen, konnte diese jedoch zunächst nicht nutzen. Die beste Gelegenheit hatte Steffen Teetz, dessen Schuss aufs lange Eck an den Pfosten ging. Vom besten Sturm der Liga mit immerhin 41 Toren in 14 Spielen war an diesem Tag nichts zu sehen. Die Schonstetter Angriffsversuche endeten stets am Kienberger Strafraum, sodass im ersten Durchgang keine einzige nennenswerte Torchance für Schamberger und Co. zu Buche stand. Anders der TuS auf der Gegenseite: Steffen Teetz sorgte nach Querpass von Erber für das 3:0 (35.). Dies war zugleich der Pausenstand. Betrachtet man den Spielverlauf wäre eine durchaus höhere Führung zu Gunsten des TuS möglich gewesen.

Die zweiten 45 Minuten begann der TuS nicht mehr so schwungvoll wie die ersten, der Überlegenheit auf dem Feld tat dies aber keinen Abbruch. Die Defensive um Moritz Leitner und Christoph Maier stand sicher und nach vorne konnten über die agilen Aussen immer wieder gefährliche Nadelstiche gesetzt werden. Im weiteren Verlauf unterbanden jedoch viele kleine Fouls den Spielfluss. Auf Schonstetter Seite ergaben sich so zwei Freisoßgelgenheiten aus aussichtsreicher Postition, welche jedoch ungenutzt blieben. In der 63. Minute fiel dann schließlich die Vorentscheidung. Sebastian Erber setzte an der Mittellinie zum Sololauf an und düpierte auf dem Weg zum Sechzehner drei SVS-Aktuere, ehe der Ball zu Steffen Teetz gelang welcher eiskalt zum 4:0 vollstreckte. Die Partie schien damit entschieden, Schonstett antwortete jedoch prompt auf den Gegentreffer. Anton Schamberger zog ansatzlos aus gut 25 Metern halb rechts ab und versenkte den Ball unhaltbar zum 4:1 ins lange Eck (65.). Der TuS verwaltete das Ergebnis im Anschluss sehr souverän und vom Spitzenreiter aus Schonstett kam an diesem Tag einfach nichts zählbares. Lediglich SVS-Spieler Christoph Obermaier sah in der 90. Minute noch die Gelb-Rote Karte nach wiederholtem Foulspiel. So blieb es am Ende bei einem mehr als verdienten Sieg für die Gollasch-Elf gegen enttäuschende Schonstetter. Mit diesem wichtigen Sieg geht es für den TuS am kommenden Sonntag zur Auswärtspartie nach Edling. Für die TuS-Kicker steht eine schwierige Partie bei der Kreisliga-Reserve auf dem Programm. Wie im Hinspiel bereits deutlich wurde sind die Edlinger trotz der Tabellenposition nicht zu unterschätzen.

17. Spieltag: DJK SV Edling II – TuS Kienberg 1 : 0

Nach der überzeugenden Leistung aus dem Spitzenspiel gegen Schonstett wurde die Gollasch-Elf in Edling bereits in Minute eins wieder auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Direkt nach Anpfiff landete der Ball nach einer zu weiten Flanke von links auf der Gegenseite. Eine erneute Flanke unterlief TuS-Torwart Patrick Berndlmaier und so konnte Cedric Mayr den Ball aus einem Meter am langen Pfosten über die Linie drücken – 1:0 (1.). Der TuS war sichtlich von der Rolle und brauchte 20 Minuten um in die Partie zu kommen. Gefährliches vor dem Tor kam jedoch nicht zu Stande, da Edling kompakt die Räume eng machte und die TuS-Kicker vollkommen unkonzentriet zu Werke gingen. Die besten Möglichkeiten für den TuS boten sich, als Helmut Frisch nach einem Eckball über das Tor zielte (25.) und Sebastian Erber seinen Schuss aus spitzem Winkel knapp am Tor vorbeisetzte (30.). Edling versuchte es immer wieder mit schnellen Gegenstößen, konnte sich jedoch in Durchgang eins ebenso keine zwingenden Torchancen mehr herausspielen.

Halbzeit zwei war dann nichts mehr für Fußballfeinschmecker. Die TuS-Elf versuchte den Ausgleich zu erzwingen, agierte aber zum einen oftmals viel zu eigensinnig, zum anderen zu ungenau in den Aktionen kurz vor dem Tor. Mit der Umstellung auf Dreierkette versuchte TuS-Coach Daniel Gollasch die Offensivaktionen zu verstärken, was Edling mehr Räume bei ihren Kontern gab. Gefahr entstand dabei aber lediglich nach einem Alleingang von Kilian Baumgartner in der 82. Minute. Nach einem Sololauf von der Mittellinie verstolperte er den Ball am Sechzehner und vergab dadurch die beste Chance im zweiten Durchgang. Es wäre die Vorentscheidung gewesen. So versuchte der TuS in den verbleibenden Minuten nochmals krampfhaft den Ausgleich zu erzwingen, brachte aber nichts mehr zusammen. Für das anstehende Derby am kommenden Wochenende zu Hause gegen Obing gilt es nun, wieder an die Tugenden aus dem Schonstett-Spiel anzuknüpfen um wieder in die Erfolgsspur zu gelangen.

18. Spieltag: TuS Kienberg – TV Obing 2 : 1

Tore: Thomas Holzner, Steffen Teetz

Im Derby gegen den TV Obing sahen die 170 Zuschauer am Kienberger Sportplatz eine Anfangsphase, in der die Gäste besser ins Spiel kamen. Obing setzte den TuS früh unter Druck und erzwang so Fehler im Aufbauspiel. Erfolg zeigte dieses Mittel bereits in der 10. Spielminute. Ein Fehlpass von Helmut Frisch wurde zur Vorlage für Alexander Thusbaß, der aus 16 Metern ungehindert zur Führung für den TVO einschieben konnte – 0:1. In der folgenden Phase der Partie kam der TuS nun besser ins Spiel. Schnelle kombinationen über die Flügel stellten Obing immer wieder vor Probleme. So auch als sich Sebastian Erber über rechts durchsetzte, mit seinem Schuss aus halbrechter Position zuerst am Pfosten scheiterte und den Abpraller an die Latte zimmerte. Bei der zweiten Aktion wurde Lukas Mösmang von den Beinen geholt, was Schiedsrichter Philipp Lehner zurecht mit einem Strafstoß ahndete. Kapitän Michael Leitner trat an, scheiterte jedoch mit seinem Schuss ins rechte untere Eck am gut parierenden TVO-Keeper Christoph Ober (13.). Die vertane Chance auf den schnellen Ausgleich steckte die Gollasch-Elf jedoch gut weg und erspielte sich ein ums andere mal beste Gelgenheiten. Im Abschluss lies man jedoch die Zielstrebigkeit vermissen. So dauerte es bis zur 40. Minute ehe der TuS und sein Anhang jubeln durfte. Eine Kombination über den agilen Sebastian Erber landete bei Thomas Holzner, der keine Mühe hatte den Ball aus fünf Metern zum verdienten Ausgleich einzuschieben – 1:1. Bis zum Pausenpfiff passierte nicht mehr viel. Der TuS machte das Spiel und Obing verteidigte das Unentschieden.

Nach Wiederanpfiff zeigte sich den Zuschauern das gleiche Bild wie zu Beginn des Spiels. Kienberg tat sich schwer ins Spiel zu kommen, Obing konnte daraus jedoch kein Kapital schlagen. Im Gegenteil: Nach einem übermotivierten Einsteigen am Kienberger Sechzehner gegen Moritz Leitner sah Obings Mario Backhaus die Ampelkarte und musste somit frühzeitig zum Duschen (57.). Der TuS war von da an wieder besser in der Partie, konnte die numerische Überlegenheit jedoch nicht ausnutzen. Sebastian Erber und Thomas Holzner verpassten es den Ball aus aussichtsreicher Position im Tor unter zu bringen. Obing fand nun nur noch in der Defensive statt und musste dies ab der 68. Minute ohne Bernd Baumann bewältigen. Nach einem Foulspiel an der Seitenauslinie gegen den vorbeisprintenden Sebastian Erber sah auch er zurecht seine zweite Gelbe Karte und musste somit ebenfalls vorzeitig in die Kabine. Dem TuS bot sich nun sehr viel Raum, zur Führung reichte es bis dato dennoch nicht. Toni Friedlhuber vergab nach Flanke von Stefan Daschiel freistehend aus fünf Metern die sichere Führung (71.). So war es Steffen Teetz vorenthalten, den entscheidenden Treffer des Tages zu markieren. Martin Bernauer wurde beim Schussversuch im Strafraum gefoult und so gab es zum zweiten mal an diesem Tag Elfmeter für den TuS. Steffen Teetz verwandelte diesen sicher zum umjubelten 2:1 (74.). Der TuS schnürte Obing nun in deren Hälfte ein und wollte die Entscheidung erzwingen. Die Chancenauswertung war an diesem Tag jedoch das große Manko der Gollasch-Elf. So blieb es beim hochverdienten 2:1-Derbysieg für den TuS, der damit nach dem Patzer aus der Vorwoche in Edling wieder in der Spur ist. Nun gilt es den Schwung aus diesem Spiel mitzunehmen und beim anstehenden Spitzenspiel in Rechtmehring nachzulegen.

19. Spieltag: SC Rechtmehring – TuS Kienberg 1 : 1

Tor: Thomas Holzner

Im Spitzenspiel des 19. Spieltags konnte der TuS beim Tabellenzweiten in Rechtmehring einen Punkt mitnehmen. Bei leichtem Regen entwickelte sich eine gute Partie, in der Rechtmehring den besseren Start erwischte. Die Gollasch-Elf machte sich durch viele Ungenauigkeiten im Passspiel das Leben selbst schwer. So kam Rechtmehring immer wieder über die Flügel an den Kienberger Sechzehner. Die erste gute Gelegenheit bot sich Josef Wagenstetter, der über links in den Strafraum sprintete, mit seinem Abschluss aber an TuS-Keeper Patrick Berndlmaier scheiterte (15.). Kurze darauf dann eine Doppelchance für den SCR, als der TuS den Ball nicht konsequent klären konnte und sich so zwei gute Einschussmöglichkeiten boten, welche jedoch beide im letzten Moment von einem TuS-Verteidiger geblockt werden konnten (18.). Der TuS versuchte es im Spielaufbau mit zu umständlichen Mitteln und konnte so kaum für Entlastung sorgen. So bot sich Rechtmehring bei einem Eckball in der 22. Minute die nächste Gelgenheit. Die Hereingabe konnte die TuS-Defensive vom Tor weg klären, jedoch vor die Füße des Gegners. Der Schuss aus 16 Metern fand den Weg zu Tojäger Thomas Brandl, welcher den Ball aus sechs Metern nur noch über die Linie drücken brauchte – 1:0. Nach diesem Gegentreffer wurde auch die TuS-Elf langsam wach und fand besser in die Partie. Nach einer schönen Kombination über die linke Seite bediente Steffen Teetz den mitgeeilten Thomas Holzner, der SCR-Keeper Wagner aussteigen lies und zum 1:1 vollstreckte (26.). In der Folge entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe in der es auf beiden Seiten Chancen gab. Für den SCR war es Thomas Brandl mit einem Kopfball (35.) und auf Seiten des TuS Michael Leitner mit einem Freistoß (37.), sowie Helmut Frisch mit einem Kopfball, die gute Gelegenheiten zur Führung vergaben. So blieb es beim 1:1 zur Halbzeit.

In Durchgang zwei zeigte sich der TuS dann als das Team mit dem besseren Start. Schnelle Kombinationen über die Aussenspieler brachten eine Feldüberlegenheit. Die sich bietenden Möglichkeiten wurden jedoch nicht genutzt. Steffen Teetz verzog nach schönem Solo knapp übers Tor (55.). Nach Eckball von Sebastian Erber brachte Toni Friedlhuber bei seinem Kopfball zu wenig Druck hinter den Ball um für ernsthafte Torgefahr zu sorgen (62.). Die richtig zwingenden Chancen konnte sich beide Teams im zweiten Durchgang nicht erspielen. Rechtmehring kam einmal gefährlich vors Tor, als Brandl am Sechzehner den Ball durchgesteckt bekam. Im Abschluss scheiterte aber am herauseilenden Berndlmaier (70.). Der TuS hatte seine aussichtsreichste Chance nach einem Zuspiel von Michael Leitner auf den eingewechselten Thomas Maier, der jedoch beim Zuspiel in die Mitte auf den einschussbereiten Thomas Holzner zu überhastet agierte und den Ball übers Tor setzte (78.). Die TuS-Kicker versuchten den Siegtreffer in der Schlussphase zu erzwingen, Rechtmehring konnte den Punkt jedoch verteidigen. So blieb es bei einem durchaus gerechten Unentschieden im Topspiel. Beide Teams wahren somit die Chance auf den Aufstieg. Für den TuS gilt es nun schon am Mittwoch im Nachholspiel gegen die Reserve des TSV Altenmarkt nachzulegen.

15. Spieltag: TuS Kienberg – TSV Altenmarkt 5 : 0

Tore: Thomas Holzner (2), Helmut Frisch, Martin Bernauer, Sebastian Erber

In Nachholspiel des 15. Spieltags war die Kreisklassen-Reserve des TSV Altenmarkt zum Derby in Kienberg zu Gast. Nach dem Unentschieden am vergangenen Wochenende im Topsiel in Rechtmehring lautete die Devise für die Gollasch-Elf nachlegen um den Druck auf die beiden Erstplazierten zu erhöhen. Gegen eine mit sechs Kaderspielern aus der Ersten verstärkte Altenmarkter Mannschaft brachte der TuS in Durchgang eins wenig zu stande. Den Willen konnte man dem TuS nicht abstreiten, die Umsetzung der Vorgaben, vor allem im Spielaufbau, war jedoch zu lasch. So entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe ohne große Toraumszenen. Altenmarkt kam immer wieder mit weiten Bällen auf Seifert an den Kienberger Strafraum. So entstand auch die beste Gelegenheit für den TSV in Halbzeit eins. Seifert behauptete den Ball gut und versuchte es mit einem satten Schuss aus 25 Metern, den TuS-Torwart Berndlmaier nur abklatschen konnte (30.). Für den TuS hatte Lukas Mösmang nach einer Freistoßflanke eine gute Gelegenheit. Sein Abschluss aus 10 Metern war für TSV-Torwart Novak aber kein Problem (40.). Mit dem Pausenpfiff war es dann Steffen Teetz der nach starker Vorarbeit von Thomas Holzner die Führung auf dem Fuß hatte. Er setzte den Ball jedoch frei vor dem Tor über den Kasten (45.)

In Durchgang zwei zeigte der TuS dann ein komplett anderes Auftreten. Mit zielstrebig vorgetragenen Kombinationen an den Strafraum des TSV erarbeitete sich der TuS eine deutliche Überlegenheit, welche in Minute 52 belohnt wurde. Der starke Helmut Frisch markierte mit einem satten Schuß aus gut 20 Metern ins lange Eck die verdiente Führung. Bereits zehn Minuten später konnte der TuS in Person von Sebastian Erber nachlegen. Eine Flanke von Steffen Teetz lenkte Novak an die Latte, von wo aus der Ball zu Erber prallt der nur noch einschieben brauchte (62.). Altenmarkt versuchte durch Bälle auf den eingewechselten Manuel Karlstetter zum Erfolg zu kommen, dieser kam gegen die souveräne TuS-Defensive jedoch nicht durch. So konnte der TuS in der 69. Minute auf den Vorsprung ausbauen. Einen Einwurf von Alex Erber verlängerte Holzner an den zweiten Pfosten, von wo aus Martin Bernauer aus 8 Metern in den Winkel vollstreckte. Die Gollasch-Elf war nun in allen Belangen überlegen und legte vier Minuten später nach. Einen Schuß von Helmut Frisch aus 18 Metern konnte Novak nur vor die Füße von Thomas Holzner abklatschen, der sich nicht zwei mal bitten ließ und zum 4:0 abstaubte (73.). In Minute 82. kam dann der TSV einmal gefährlich vor das Tor des TuS. Karlstetter setzte sich gut über die linke Seite durch, verfehlte mit seinem Schlenzer das Tor jedoch knapp. Den Schlusspunkt setzte Thomas Holzner dann in der 89. Spielminute. Steffen Teetz vernaschte auf der Aussenbahn seinen Gegenspieler und setzte mit einer straken Flanke Holzner in Szene, der aus 8 Metern direkt zum Endstand einnetzte – 5:0. Der TuS gewann aufgrund der sehr starken zweiten Hälfte, auch in der Höhe, völlig verdient gegen Altenmarkt und hält so den Anschluss an die Tabellenspitze. Bereits am Samstag steht für Leitner und Co. das nächste Heim-Derby auf dem Plan. Zu Gast ist der TSV Schnaitsee, gegen den man noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen hat.

20. Spieltag: TuS Kienberg – TSV Schnaitsee 2 : 2

Tore: Sebastian Erber, Michael Leitner

Im Derby gegen Schnaitsee wollte der TuS an die starke zweite Halbzeit gegen Altenmarkt anknüpfen, schaffte dies aber nur in der ersten Viertelstunde. Martin Bernauer hatte bereits nach wenigen Minuten die Führung auf dem Fuß. Sein Schuss aus sechs Metern klatschte jedoch an den Pfosten (4.). Kurze darauf verzog Thomas Holzner vor dem Tor (10.). Auch Lukas Mösmangs Versuch verfehlte das Ziel knapp (13.). Dem flotten Beginn lies der TuS nun immer mehr Fehler folgen. Fehler im Spielaufbau luden Schnaitsee ein, ins Spiel zu kommen. Den ersten guten Schuss hatte Tobias Gmeindl, scheiterte aber an TuS-Torwart Patrick Berndlmaier (20.). Vier Minuten später dann die Führung für den TSV. Die TuS-Defensive war zu schläfrig und so konnte Lukas Lamprecht ungehindert aus 16 Metern zur Führung einschieben – 0:1. Der TuS gab die Partie immer mehr aus der Hand und hatte Glück als ein TSV-Akteur das leere Tor verfehlte (30.). Die Angriffsbemühungen der Gollasch-Elf verpufften meist im Mittelfeld und so ging es mit dem Rückstand in die Halbzeit.

Durchgang zwei zeigte eine bemühte TuS-Elf und einen konsequenten TSV. Ohne spielerisch zu überzeugen, konnte Schnaitsee immer wieder Konter auf das TuS-Gehäuse fahren. Nach Fehlpass an der Mittellinie gab es dann einen dieser Konter über die rechte Seite des TSV. Andreas Hamberger brachte den Ball ins Zentrum auf den mitgelaufenen Bernhard Waldmann, der aus sieben Metern per Kopf zum 0:2 vollstreckte (65.). Kienberg konnte im Gegenzug nach einer Ecke den Anschluss markieren. Sebastian Erber nagelte den Ball aus 15 Metern unhaltbar unter die Latte – 1:2 (66.). Nur kurze Zeit darauf vergab Thomas Holzner die Riesenchance zum Ausgleich. Aus drei Metern scheiterte er an TSV-Torwart Dominik Herbst (70.). Der nächste Treffer des TuS lag in der Luft, zögerte sich aber hinaus. In Minute 86 spielte Schnaitsees Fabian Schederecker den Ball mit der Hand. Schiedsrichter Manfred Aumayer gab Elfmeter. Michael Leitner verwandelte zum 2:2-Unentschieden. Bis zum Schlusspfiff änderte sich daran nichts mehr. Man merkte der Gollasch-Elf deutlich an, dass die drei Spiele in einer Woche stark an den Kräften gezehrt haben. Am nächsten Spieltag geht es nun zur zweiten Mannschaft des SV Ramerberg. Gegen den Abstiegskandidaten gilt es, einen Dreier zu holen um den Anschluss an die Spitzengruppe halten zu können.

21. Spieltag: SV Ramerberg II – TuS Kienberg 2 : 3

Tore: Michael Leitner, Sebastian Erber, Martin Bernauer

Nach dem Unentschieden in der Vorwoche zu Hause gegen Schnaitsee, musste der TuS an diesem Wochenende zur Kreisklassen-Reserve nach Ramerberg. Um die Chance auf die Aufstiegs-Relegation zu wahren, war ein Sieg gegen den Tabellenvorletzten Pflicht. Die Gollasch-Elf kam gut in die Partie und erarbeitete sich gleich zu Beginn gute Abschlussmöglichkeiten. Die Präzision stimmte jedoch noch nicht. Bereits in der 15. Spielminute entschied Schiedsrichter Achim Zimmer nach einem Foulspiel von Ramerbergs Thomas Berger an Martin Bernauer völlig zu Recht auf Strafstoß. TuS-Kapitän Michael Leitner lies sich diese Gelegenheit nicht nehmen und verwandelte souverän zur 0:1-Führung. Kienberg spielte munter weiter und jubelte bereits 10 Minuten später über das vermeintliche 0:2, beim Schuss von Steffen Teetz wurde der Ball jedoch aus einer Abseitsposition noch abgefälscht. Das Tor zählte nicht. In der Folge hatte Michael Leitner mit einem Freistoß aus 20 Metern an die Latte pech (30.). Vier Minuten später legte Sebastian Erber aber dann das verdiente 0:2 für den TuS nach. Sein Schuss von der Strafraumgrenze war unhaltbar für den SVR-Torwart (34.). Der TuS dominierte weiter die Partie musste jedoch in der 41. Minute nach einer Unachtsamkeit in der Defensive den Anschlusstreffer hinnehmen. Christian Struß konnte ungehindert in den Sechzehner eindringen und aus 6 Metern zum 1:2 vollstrecken.

In Halbzeit zwei gab der TuS dann das Spiel komplett aus Hand. Unzählige Fehlpässe, unnötige Ballverluste im Aufbauspiel und schlechtes Stellungsspiel ermöglichten es Ramerberg, zurück ins Spiel zu kommen. Schnelle Gegenstöße bei Ballverlusten im Mittelfeld führten immer wieder zu brenzligen Situationen vor dem TuS-Tor. Im Abschluss zeigten die Ramerberger jedoch schwächen. So konnte der TuS einen guten Spielzug in der zweiten Halbzeit nutzen, um die Führung wieder auszubauen. Über den Flügel kam der Ball zu Martin Bernauer, der das Spielgeräte aus der Drehung über die Linie zum 1:3 spitzelte (61.). Der SVR kam jedoch schnell wieder zurück ins Spiel. Eine Flanke von der rechten Seite bekam Lukas Mösmang an den Arm. Schiedsrichter Zimmer gab dafür Handelfmeter. Michael Wagner verwandelte diesen zum 2:3 in der 67. Minute. Ramerberg versuchte nun den Ausgleich zu erzielen. Die Riesenchance vergab dabei Robin Friedl in der 72. Minute. Nach einer hereingabe von der linken Seite scheiterte er freistehend aus sechs Metern an TuS-Torwart Partick Berndlmaier. Der TuS hatte in Person von Steffen Teetz ebenfalls noch drei gute Möglichkeiten auf ein Tor. Im Abschluss agierte er jedoch zu leichtfertig. So blieb es bis zum Schlusspfiff spannend, mit dem guten Ende für den TuS. Für die Gollasch-Elf steht nun am kommenden Samstag das Verfolgerduell mit dem SV Albaching auf dem Plan. Um in der Partie bestehen zu können braucht es wieder eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zu den letzten beiden Partien.

22. Spieltag: TuS Kienberg – SV Albaching 0 : 1

Wieder ein Spitzenspiel und wieder fanden sich über 100 Zuschauer am Kienberger Sportplatz ein. Mit dem SV Albaching war die beste Rückrundenmannschaft zu Gast. Das Niveau der Partie war jedoch nicht auf höchstem A-Klassen-Niveau. Zu Beginn der Partie war es ein Abtasten beider Teams. In Minute 16 wurde es dann das erste mal gefährlich vor dem Tor. Nach einem Eckball kam Lukas Mösmang aus 18 Metern zum Abschluss. Sein Schuss konnte im letzten Moment noch von einem Albachinger geblockt werden. Kurze Zeit später scheiterte SVA-Kapitän Matthias Bareuther mit einem Freistoß aus 25 Metern an TuS-Torwart Patrick Berndlmaier (23.). Chancen waren ansonsten kaum vorhanden. In der 37. Minute hätte sich jedoch eine ergeben können: TuS-Stürmer Thomas Holzner enteilte seinem Bewacher und konnte nur durch ein Foulspiel im Strafraum gestoppt werden. Schiedsrichter Klaus Bonert verweigerte jedoch den Elfmeterpfiff zur Verwunderung aller. Die größte Gelgenheit für den SVA vergab Patrick Kainz mit dem Halbzeitpfiff. Seinen starken Drehschuss konnte Berndlmaier mit einer Glanzparade klären (45.).

Auch im zweiten Durchgang konnte sich der TuS Feldvorteile erarbeiten ohne sich jedoch Chancen zu erspielen. Die Gäste versuchten es mit Kontern über ihren Tofjäger Matthias Bareuther. So entwickelte sich eine Halbzeit, die Arm an Höhepunkten war. Bis kurz vor dem Ende. Nach einem weiten Ball umkurvte der pfeilschnelle Matthias Bareuther den herauseilenden TuS-Torwart, traf bei seinem Schuss aufs leere Tor aber nur das Aussennetz (85.). Der TuS versuchte in der Schlussphase den Siegtreffer irgendwie zu erzwingen. Die beste Gelgenheit hatte TuS-Kapitän Michael Leitner in der 88. Minute. Seinen starken Freistoß aus halbrechter Position konnten Albachings Torwart Andreas Heinz mit den Fingerspitzen gerade noch zur Ecke klären. In der Nachspielzeit folgte dann jedoch die bittere Enttäuschung für den TuS. Nach einer Unachtsamkeit in der TuS-Verteidigung umspielte Bareuther wieder den herauseilenden Berndlmaier und brachte den Ball dieses mal aber aufs Tor. Der mitgeeilte Innenverteidiger Christoph Maier konnte den Ball per Grätsche noch an den Pfosten klären, von dort aus prallte die Kugel jedoch zurück an sein Bein und von dort aus ins Tor – 0:1 (91.). Kurz danach war Schluss. Eine bittere Niederlage die für den TuS nun gleichermaßen für das Ende der Aufstiegsträume steht. In den restlichen drei Partien gilt es nun, den Kopf noch einmal hoch zu nehmen und den ein oder anderen Sieg einzufahren.

23. Spieltag: FC Grünthal II – TuS Kienberg 1 : 3

Tore: Helmut Frisch, Benedikt Berndlmaier, Michael Leitner

Nach der bitteren Last-Minute-Niederlage am vergangenen Spieltag gegen Albaching, war die Devise für das Auswärtsspiel bei der Kreisliga-Reserver des FC Grünthal klar: ein Sieg musste her um das letzte Fünkchen im Kampf um die Aufstiegsrelegation am leben zu halten. So begann die Gollasch-Elf die Partie sehr konzentriert und zielstrebig. Bereits mit dem ersten Angriff war Sebastian Erber in guter Schussposition, verzog aber neben das Tor (1.). Gleich mit dem zweiten Angriff hätte die Führung fallen müssen. Lukas Mösmang scheiterte mit seinem Flachschuss am Innenpfosten (4.). Der TuS schnürte Grünthal in deren eigener Hälfte ein und kam immer wieder über die Flügel zu guten Strafraumszenen. Nach einem Foulspiel an der Torauslinie gab es Freistoß für den TuS. Sebastian Erber fand in der MItte Helmut Frisch der per Kopf aus 5 Metern zur verdienten Führung einnickte – 0:1 (12.). Grünthal wusste sich nur mit weiten Bällen nach vorne zu Helfen, blieb dabei jedoch ohne Erfolg. Die aussichtsreichste Möglichkeit für den FCG II brachte in dieser Phase ein Freistoß der knapp über das Tor ging (25.). Der TuS spielte hingegen weiter nach vorne, konnte die sich bietenden Chancen jedoch nicht verwerten. Nach einem kapitalen Fehlpass eines FCG-Verteidigers konnte TuS-Stürmer Benedikt Berndlmaier alleine auf das Tor zulaufen. Er ließ sich diese Gelegenheit nicht nehmen und verwandelte souverän zum 0:2 (38.). Nur eine Minute später sorgte Kapitän Michael Leitner mit einem Traumtor für die Vorentscheidung: über die linke Seite kam der Ball in die Mitte zu Leitner, der nicht lange fackelte und den Ball aus 23 Metern in den Winkel versenkte – 0:3 (39.). Kurz vor der Pause holte Grünthals Markus Offenberger den Traumtorschützen an der Mittellinie rüde von den Beinen, sodass Leitner nicht mehr weiterspielen konnte (41.). Mit dem Pausenpfiff vergab Josef Mayer die Chance auf den Anschlusstreffer nach einem weiten Ball in die Spitze (45.).

In Durchgang zwei merkte man der Gollasch-Elf das fehlen ihres Kapitäns deutlich an. Im Spielaufbau fehlte die Zielstrebigkeit und Struktur. Nichts desto trotz boten sich dem TuS weiterhin viele Torgelegenheiten. Gleich nach Wideranpfiff setzte Sebastian Erber einen Flankenball knapp drüber (49.). Der eingewechselte Martin Bernauer brachte seinen Schussversuch aus halbrechter Position nur ans Aussennetz (55.). Grünthal versuchte es weiter über ihre weiten Bälle in die Spitze, konnte dabei jedoch nichts zählbares verbuchen. Kurios wurde es in der 62. Minute. Josef Mayer setzte sich gegen TuS-Torwart Patrick Berndlmaier durch und brachte den Ball aufs Tor. Christoph Maier versuchte mit einer Grätsche noch zu retten, der Ball war jedoch wohl hinter der Linie. Die meisten Spieler drehten schon ab, doch Schiedsrichter Königsbauer lies weiterspielen. So blieb es bei der 3-Tore-Führung für den TuS. Kurze darauf dann aber doch der Anschlusstreffer nach einem unnötigen Foul am Sechzehnereck von Alex Erber wurde der fällige Freistoß für den FCG nur in die Mitte abgewehrt. Michael Obermayr konnte aus 8 Metern ungehindert zum 1:3 einschießen (69.). Grünthal wollte nun den zweiten Treffer, konnte sich jedoch nichts zwingendes erarbeiten. So blieben aus Sicht des TuS noch drei gute Möglichkeiten ungenutzt. Benedikt Berndlmaier setzte den Ball alleine vor dem Tor weit drüber (78.), Steffen Teetz setzte seinen Versuch aus halblinker Position ans Aussennetz (86.) und Thomas Maier zielte knapp am langen Eck vorbei (88.). So blieb es beim verdienten Sieg des TuS, auch wenn ein Leistungseinbruch in Halbzeit zwei zu sehen war. Nach dem Patzer von Albaching belegt der TuS nun vorübergehend Platz zwei und sollte dies im letzten Heimspiel möglichst mit einem Sieg untermauern.

24. Spieltag: TuS Kienberg – TSV Soyen 1 : 0

Tor: Helmut Frisch

Einen glücklichen aber immens wichtigen Sieg feierte der TuS Kienberg gegen den TSV Soyen. Ohne den verletzten Kapitän Michael Leitner tat sich der TuS sehr schwer in die Partie zu kommen. Das Spiel der Gollasch-Elf war zu statisch und geprägt von haufenweise technischen Fehlern. So war Soyen zu Beginn die bessere Mannschaft und hatte demzufolge mehr vom Spiel. Thomas Probst und Alexander Groeger nutzten ihre aussichtsreichen Torgelegenheiten jedoch nicht. In Minute 20 bekam der TSV dann nach einem Allerweltszweikampf einen sehr schmeichelhaften Elfmeter zugesprochen. Den von Alexander Groeger halbhoch getretenen Elfmeter parierte TuS-Torwart Patrick Berndlmaier jedoch glänzend. Auf der Gegenseite kam dann der TuS zu seiner ersten Gelegenheit. Toni Friedlhuber visierte mit seinem 20-Meter-Schuss die Latte an (23.). In der Folge fand der TuS dann besser in die Partie und konnte durch Helmut Frisch in Führung gehen. Ein Abgefälscher Schuss von Toni Friedlhuber gelang zu Frisch, der aus 10 Metern souverän vollstreckte – 1:0 (30.). Bis zur Pause passierte dann in einem schwachen Spiel nicht mehr viel.

Halbzeit zwei begann wieder wie die erste. Soyen besser im Spiel, der TuS mit zu vielen unkonzentriertheiten. So kam Soyen wieder zu guten Möglichkeiten. In Minute 50 traf Thomas Eder bei seinem Versuch nur die Latte. Der TuS versuchte über die Aussenspieler zum Erfolg zu kommen, ließ im Abschluss aber die letzte Konsequenz vermissen. Die Riesenchance zum Ausgleich vergab Soyen dann in der 73. Minute. Nach einem Querpass von Tobias Proksch an den Elfmeterpunkt scheiterte Thomas Probst an der Fußabwehr von Berndlmaier. Den Nachschuss setzte der TSV dann knapp übers Tor. Bis zum Schluss passierte dann nichts mehr. Der TuS brachte kaum gefährliches vor dem Tor zusammen und der TSV scheiterte ein ums andere mal am Torwart des TuS. Durch die Patzer der Konkurrenz um den zweiten Platz aus Albaching und Schonstett hat der TuS nun ein richtiges Endspiel am kommenden Sonntag. Mit einem Sieg im Derby gegen Pittenhart wäre der Gollasch-Elf platz zwei nicht mehr zu nehmen. Dies ist jedoch nur mit einer wahnsinnigen Leistungssteigerung möglich, da mit Pittenhart ein ganz anderes Kaliber auf den TuS wartet.

25. Spieltag: SpVgg Pittenhart – TuS Kienberg 1 : 2

Tore: Helmut Frisch, Alexander Erber

Am vorletzten Spieltag der A-Klasse 3 ging es für den TuS zum alles entscheidenden Derby nach Pittenhart. Mit einem Sieg konnte die Gollasch-Elf den zweiten Platz fix machen und sich somit die Teilnahme an der Relegation zur Kreisklasse sichern. So begann die TuS-Elf, welche wieder auf den verletzten Kapitän Michael Leitner verzichten musste, recht verhalten. Pittenhart hatte zu Beginn der Partie leichte Vorteile und nach einer viertel Stunde durch Markus Hacker die erste Gelegenheit. Nach einer Ecke brachte Hacker den Ball am zweiten Pfosten lauernd aufs lange Eck, TuS-Torwart Patrick Berndlmaier konnte gerade noch parieren (15.). Auf der Gegenseite bot sich Sebastian Erber eine Chance. Sein Schuss wurde aber sichere Beute von SpVgg-Keeper Josef Reithmeier (17.). Sebastian Erber war es auch der nach einem Schnittstellenpass von Helmut Frisch die nächste Chance für den TuS vergab (20.). Auf der Gegenseite hatte der TuS dann viel Glück als Markus Hacker einen 20-Meter-Freistoß an die Latte setzte (30.). Für den TuS hatten Lukas Mösmang und Sebastian Erber vor der Pause noch gute Möglichkeiteb. Mösmangs Schuss wurde von Alexander Umstädter im letzten Moment geblockt (34.) und Erber scheiterte per Freistoß an Reithmeier (37.).

Zu Beginn des zweiten Durchgangs konnten die zahlreichen und lautstark Anfeuernden TuS-Fans dann zum ersten mal jubeln. Ein schnell ausgeführter Freistoß von Alexander Erber gelang zu Helmut Frisch, der aus 6 Metern zur Führung einnetzte – 0:1 (49.). Der TuS hatte nun mehr vom Spiel, stand hinten kompakt aber lies in der Offensive die nötige Durchschlagskraft vermissen. So lebte die Partie von der Spannung, auch weil die SpVgg versuchte den Ausgleich zu erzwingen. Philipp Linner verzog bei seinem Versuch knapp (63.). Die beste Möglichkeit vergaben dann Linner und Hacker kurze Zeit später. Einen Schuss von Linner konnte Berndlmaier zur Seite parieren, wo Markus Hacker versuchte den Abpraller im Tor unter zu bringen hierbei aber ebenso am TuS-Keeper scheiterte (70.). Steffen Teetz hatte für den TuS in der 73. Minute die Entscheidung auf dem Fuß wurde jedoch von Franz Bichler im letzten Moment am Abschluss gehindert. So markierte Pittenhart in Person von Florian Stöcklhuber den 1:1-Ausgleich. Nach einer Flanke von der rechten Seite köpfte er aus sechs Metern ungehindert ein (79.). Wenig geschockt und mit der postwendenden Antwort reagierte der TuS auf den Gegentreffer. Einen Freistoß am linken Flügel schlenzte Alex Erber unhaltbar ins lange Eck – 1:2 (80.). Diese Führung musste die Gollasch-Elf in Unterzahl verteidigen, da der Torschütze nach Trikotausziehen beim Torjubel und einem Handspiel in der 83. Minute mit Gelb-Rot vom Platz musste. Der TuS spielte die Partie in der Folge clever zu Ende und hatte sogar durch einen Freistoß-Hammer von Sebastian Erber kurz vor Schluss die Chance zu erhöhen. Pittenharts Versuche, den Ausgleich zu erzielen waren nicht mehr erfolgreich. So konnte der TuS am Ende die Vizemeisterschaft bejubeln und darf nun in der Relegation um den Aufstieg in Kreisklasse spielen! Ein besonderer Dank geht hierfür an die zahlreichen Fans die die Mannschaft so lautstark unterstützt haben. Die Mannschaft hofft auch bei den Relegationsspielen auf diese starke Anfeuerung.

26. Spieltag: spielfrei

Relegation zur Kreisklasse

Hinspiel: TuS Kienberg – TuS Mettenheim 0 : 0

Im Relegationshinspiel zur Kreisklasse gab es zwischen dem TuS Kienberg und dem Namenskollegen aus Mettenheim ein torloses Remis. Das 0:0 vor 300 Zuschauern am Kienberger Sportplatz lässt für beide Mannschaften die Tür zur Kreisklasse offen. Es war eine umkämpfte Partie, bei der spielerische Elemente weniger gefragt waren. Daniel Gollasch, der TuS-Coach und Gäste-Trainer Hannes Dreier waren sich einig: „Wir haben zwei verschiedene Halbzeiten gesehen!“ Die erste gehörte Mettenheim, die zweite der Kienberger Truppe. Ein Treffer blieb jedoch beiderseits aus. Gollasch findet das gar nicht so schlecht: “ Wichtig war, dass die Null steht, jetzt brauchen wir ein Auswärtstor.“ Dreier fügte hinzu: „Beide sind im Soll, jetzt wird’s ein echtes Endspiel.“ Der jungen Gollasch-Elf merkte man die Nervosität und die fehlende Erfahrung zu Beginn der Partie deutich an und so legte Mettenheim gleich forsch los. In der zehnten Minute die erste Möglichkeit: Der gefährliche Dany Mayer zog aus halbrechter Position aufs Tor, seinen Flachschuss konnte die vielbeinige Abwehr klären, und der Nachschuss von Thomas Büllesbach wurde abgeblockt. Auf der Gegenseite zeigte Gäste-Schlussmann Sinan Aydin erste Schwächen. Er ließ einen langen Freistoß von Benedikt Berndlmaier fallen, Martin Bernauer setzte nach, doch Aydin war reaktionsschnell unten und verhinderte den Gegentreffer (13.). Die folgenden 25 Minuten gehörten dann dem abstiegsgefährdeten Kreisklassisten: Ein langer Ball flog in den Strafraum, wo urplötzlich Gergely Sagi mutterseelenalleine stand und es via Direktabnahme versuchte, doch Patrick Berndlmaier im Hausherren-Tor war zur Stelle und lenkte die Kugel ab (23.). Vier Minuten später musste der Goalie bei einem Flatterball von Muhammed Arslanbas sein ganzes Können aufbieten, um den 20-Meter-Schuss über den Balken zu lenken. Machtlos wäre er bei einer Freistoßgranate von Büllesbach gewesen – knapp links vorbei! Kienberg operierte in dieser Phase überwiegend mit langen Bällen, die jedoch ein gefundenes Fressen für die sichere Abwehr um Libero Christian Wagenspöck waren. Dennoch hätte es für die Gollasch-Elf beinahe noch mit der Führung geklappt: Steffen Teetz flankte nach innen, Lukas Mösmang legte die Kugel ab, und aus dem Hinterhalt kam Sebastian Erber, der Aydin zu einer Glanztat zwang (37.).

Die Pause hatte dem A-Klassen-Vizemeister der Staffel 3 anscheinend gut getan. Wie verwandelt kam die Heim-Elf aus der Kabine und hatte deutlich mehr Spielanteile – die Tormöglichkeiten häuften sich. „In der zweiten Hälfte hat man meinem Team die lange Saison angemerkt“, sagte Dreier. Thomas Holzner besaß die erste Großchance, sein Volleyschuss nach einer Erber-Flanke flog jedoch weit übers Tor (53.). Erber scheiterte im Anschluss mit einem Freistoß an Aydin (64.). Dann brachte sich die Heim-Abwehr selbst in Bedrängnis: Benedikt Berndlmaier passte unmotiviert zurück, Patrick Berndlmaier musste 25 Meter vor seinem Kasten in höchster Not retten, schoss dabei einen Mitspieler an und der Ball flog Richtung Tor, ehe schließlich geklärt werden konnte. Die größte Führungsmöglichkeit für Kienberg hatte Mösmang: Er spritzte in eine Erber-Flanke, war schneller als Aydin, doch die Kugel flog um Millimeter über den Querbalken (70.). Im Gegenzug steuerte der eingewechselte Thomas Poledne allein aufs Tor zu – Toni Friedlhuber trennte ihn in höchster Not vom Ball. Die Schlussphase gehörte der Heim-Elf: Bernauer schickte Holzner steil, der tauchte vor Aydin auf, dann verließen ihn die Nerven und er zog ab anstatt den Ball ins Eck zu schieben – der Schlussmann wehrte per Glanztat ab (77.). Kurz darauf kratzte Manuel Merx einen Mösmang-Schuss von der Linie (84.). In der Schlussminute hatten die Kienberger Fans den Torschrei auf den Lippen: Ein langer Freistoß von Alexander Erber senkte sich hinter Aydin, prallte an den Innenpfosten und von dort ins Feld zurück. Wir hatten glasklare Chancen, leider hat uns das Glück gefehlt“, analysierte Gollasch. „Die Ausgangsposition fürs Rückspiel ist intakt, es wird ein spannendes Match.“ Dreier sprach von einem gerechten Unentschieden“, das Rückspiel sei nun eine „Willenssache“. Das Rückspiel findet am kommenden Dienstag, 14.06.2016 um 18:30 Uhr in Mettenheim statt. Für die Fans aus Kienberg fährt um 17:15 Uhr ein Fanbus vom Rathaus ab.

Rückspiel: TuS Mettenheim – TuS Kienberg 2 : 2

Tore: Thomas Holzner, Eigentor